Institutionelles Schutzkonzept

Ein Konzept, das gelebt werden will

Unser Schutzkonzept bietet allen haupt-, nebenberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Orientierung für ein angemessenes Verhalten und klare spezifische Regeln für ihre jeweiligen Arbeitsbereiche. Darüber hinaus bringt es mehr Klarheit für den „Ernstfall“, indem es Ansprechpartner benennt, sowie Beratungs-, Verfahrens- und Beschwerdewege aufzeigt, die bei Fällen von (sexualisierter) Gewalt gegangen werden sollen.

Die erschütternden Missbrauchsfälle der vergangenen Jahre in unserer Kirche haben uns eines deutlich gezeigt: Die einzige Möglichkeit, Missbrauch, Grenzverletzungen und (sexualisierter) Gewalt vorzubeugen, ist es, klar zu zeigen, dass bei uns nicht weggesehen wird, wenn jemand anderen Menschen zu nahe tritt – erst recht nicht Kindern und Jugendlichen. Es gibt bei uns keine dunklen Ecken und unklaren Verhältnisse, in denen jemand Gewalt über Andere ausüben und sich diese gefügig machen kann!

Damit dies möglich wird und unser Konzept nicht zum „Papiertiger“ wird, bedarf es nun in der Folge weiterer Schritte, um die umrissene „Kultur der Achtsamkeit und des Hinsehens“ im Alltag zu leben. Hierfür bitte ich alle, die in unserem Seelsorgebereich haupt- oder ehrenamtlich arbeiten, um ihr wohlwollendes Mittun.

Bornheim, 19.07.2020

Jörg Stockem, Pfarrer